Das Johanni-Fest in Vogach – Bericht

Ein Fest für Jung und Alt

Die Heiligen halten zusammen – so lässt sich der strahlende Sonnenschein beim Patrozinium am 21.06.2026 in Vogach erklären. – Der hl. Johannes wurde als Patron der Kirche gefeiert und der hl. Petrus sorgte wieder einmal für das gute - fast schon zu heiße - Wetter.


Ein weiterer Heiliger spielt in der Vogacher Filialkirche, die zur Pfarrgemeinde Baindlkirch gehört, eine Rolle: St. Michael. Er war bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts Kirchenpatron und wurde – wahrscheinlich weil die Kirche in den Besitz der Johanniter überging – von St- Johannes abgelöst. Die Stuckinschrift ‚S MICAEL‘ im zentralen Deckenfeld im Chor der Kirche und das Altarbild mit dem Erzengel Michael erinnern noch an ihn. Sein Andenken wird am 29. September gefeiert.


Das Hochamt zum Patrozinium wurde von Pfarrer Dr. Stanislaus Igbasi zelebriert und vom Kirchenchor Baindlkirch sehr stimmungsvoll mitgestaltet. Und natürlich durfte die Fahnenabordnung des Vogacher Schützenvereins Glonn-Au nicht fehlen.

Fahne Kirche

Altar1

Altar2

Altar3


Anschließend wurde in der Sägewerkshalle der Familie Robeller gefeiert. Die Mitglieder des Schützenvereins sorgten professionell für kühle Getränke, deftige Schweinshaxen und Bratwürste sowie Steaks mit Kartoffelsalat. Für alle, die fleischlos essen wollten, gabs Kässpätzle aus einer riesigen schmiedeeisernen Pfanne. Am Nachmittag konnte man die köstlichen Torten und Kuchen genießen, die die Vogacher gebacken hatten.


Ein Fest für Jung und Alt
Das Vogacher Johanni-Fest ist – und so war es auch heuer - ein Fest für alle: Es treffen sich Alt-Eingesessene und Neubürger, ehemalige Vogacher und die, die dageblieben sind, Junge, von denen sich viele beim Bewirten und Kuchen backen engagieren, und Senioren, die sich sogar aus dem Heim abholen lassen, um dabei zu sein. Und aus den umliegenden Dörfern machen viele einen Radlausflug zum Vogacher ‚Festl‘. Auch Neu-Bürgermeisterin Evelyn Dürmeier und einige Gemeinderäte schauten vorbei.

 

Johannifest2

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Text: K. Schlamp

Fotos: R. Bramberger und K. Schlamp